Cornelia Rémi | Lehr- & Lernangebote

Foto: Fiona Schweizer

Gemeinsam Lernen & Entdecken!

Ich habe Freude und Vergnügen an der Herausforderung, für die Lernbedürfnisse heterogener Teilnehmergruppen mit vielfältigen Erfahrungshintergründen passgenaue, kreative Seminar- und Workshopformate zu entwickeln!

Seit 2005 unterrichte ich Literaturwissenschaft an Universitäten (bisher in München, Tübingen und Würzburg). Parallel zu meiner akademischen Lehre engagiere ich mich aber auch seit Jahren für gutes Lernen und Lehren, das über den Rahmen des Üblichen hinausweist: Seit 2013 bilde ich als zertifizierte Tutorentrainerin der LMU studentische Tutorinnen und Tutoren aus und biete seit 2014 für Studierendende aller Fächer Schreibwerkstätten zum kreativen akademischen Arbeiten an. Ich habe Fortbildungsveranstaltungen für Krankenhausapotheker konzipiert, angehende Lese- und Literaturpädagogen beim Nachdenken über Literatur, Schreiben, Schrift und Sprache unterstützt und mit Grundschulklassen an literarischen Texten gearbeitet.

Akademische Lehrveranstaltungen

Einen chronologischen Überblick über meine literaturwissenschaftlichen und -didaktischen Seminare, Kolloquien und Vorlesungen in München, Tübingen und Würzburg finden Sie auf dieser Seite.

Qualifikationen & Referenzen

Workshop-Portfolio

Die angegebenen Zeiten sind optional; bei entsprechenden Zeitressourcen lässt sich ein Workshop über die genannte Minimalzeit hinaus auch auf größeren Umfang ausbauen. Alle Workshops (bis auf den zu Hölderlin …) kann ich sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache durchführen. Workshoptitel und -beschreibungen stehen jeweils in der Sprache, in welcher ich den Workshop ursprünglich entwickelt und pilotiert habe.

Schreibtypen & Schreibphasen (90 Minuten)

Für erfolgreiches akademisches Schreiben gibt es kein Patentrezept. Strategien und Techniken für das wissenschaftliche Schreiben sind so unterschiedlich wie die schreibenden Wissenschaftler selbst. Eine Ihrer wichtigsten Aufgaben im Studium besteht deshalb darin, sich bewusst zu machen, welcher Ansatz für Sie ganz persönlich besonders gut funktioniert, welche Vorteile und Risiken dieses Schreibprofil mit sich bringt und wie Sie Ihre Schreibstrategie gezielt weiter entwickeln können. Dieser Workshop unterstützt Sie dabei, mehr über Ihre individuellen Schreibvorlieben herauszufinden, Ihren Schreibprozess kritisch zu reflektieren und zu optimieren.

Lernziele:

  1. erkennen und reflektieren, dass es keine Standardmethode für wissenschaftliches Schreiben gibt
  2. prozessbezogene Qualitätsstandards für einen gelingenden wissenschaftlichen Schreibprozess bestimmen
  3. ein Überblicksmodell für Schreibprozesse kennen und es zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Schreiben anwenden
  4. das eigene Schreibprofil beschreiben und im Gespräch reflektieren; Chancen und Risiken dieses Schreibprofils kennen
  5. Techniken, Methoden und Strategien kennen, um die eigene Schreiberfahrung und Schreibqualität zu optimieren (Schreiben, soziale Interaktion, Feedback- und Überarbeitungstechniken)

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Elementary Expedition Equipment:
Tools to Start your Writer's Journey (90–120 Minuten)

Academic writing means exploring uncharted territory, which may feel overwhelming and scary when you first set out to write a term paper (not to mention your degree thesis …). This workshop will introduce you to a handful of simple techniques that will help you launch your writer's expedition successfully and overcome some key barriers during your writing process: How do I get started? How do I generate material? And how do I start structuring and organizing it? Please bring a writing project of your own; you will need some concrete subject matter that you can use as a test area for our exercises.

Learning objectives:

  1. Developing a sense of your own writing routines, priorities and challenges, based on the model of writing modes
  2. Being aware of differences between writing at secondary school level (primarily teacher-focussed, based on the teacher's expectations) and university level
  3. Trying out and familiarizing yourself with easy techniques for overcoming initial fears of writing and developing writing fluency (routine, regular writing, diary/logbook), generating material (freewriting, card piles, sticky-notes) and organizing material (spatial awareness, mapping, pathmaking)
  4. Develping an awareness of the necessity of recurrent loops and the importance of editing and re-writing as essential parts of the writing process

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Vom Entwurf zur fertigen Abschlussarbeit (Ganztagsworkshop)

Academic writing means exploring uncharted territory, which may feel overwhelming and scary when you first set out to write a term paper (not to mention your degree thesis …). This workshop will introduce you to a handful of simple techniques that will help you launch your writer's expedition successfully and overcome some key barriers during your writing process: How do I get started? How do I generate material? And how do I start structuring and organizing it? Please bring a writing project of your own; you will need some concrete subject matter that you can use as a test area for our exercises.

Lernziele:

  1. Die Teilnehmenden verstehen Funktion und Anforderungen einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit in ihrem Fachbereich.
  2. Die Teilnehmenden überblicken Phasen und Komponenten wissenschaftlicher Schreibprozesse; sie können mit Hilfe dieses Wissens ihre eigene Schreibsituation und ihre Schreibgewohnheiten analysieren und individuelle Probleme identifizieren.
  3. Die Teilnehmenden kennen Werkzeuge und Techniken, mit denen sie Schreibsituation und Schreibprozess bei Problemen gezielt nachjustieren können, insbesondere in den Bereichen: Themenfindung und Thesenbildung, Zeitmanagement, Prozess-Steuerung, Schreibroutinen, Ideenfindung, Gliederung, flüssiges Schreiben, adressatenorientiertes Schreiben, Überarbeiten (mit Überlegungen zu Stilfragen und zur deutschen Wissenschaftssprache)
  4. Die Teilnehmenden kennen und nutzen ihre persönlichen Ressourcen, um ihren Arbeitsprozess strategisch zu gestalten.
  5. Die Teilnehmenden verstehen, dass Momente der Entspannung und emotionalen Entlastung, der seelischen Hygiene und des scheinbar passiven "Gären Lassens" von Ideen zum Schreibprozess dazugehören.

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Schreibroutinen entwickeln
und in den Schreibfluss finden (90-180 Minuten)

Wer die Arbeitszeit für die Abschlussarbeit optimal ausnutzen möchte, sollte von Anfang an regelmäßig und viel schreiben. Leichter gesagt als getan: Wie soll ich anfangen zu schreiben, wenn ich mein Thema (meine Hypothesen, meine Argumente, die Forschungsliteratur, …) noch gar nicht überblicke? Und wie kann ich Schreibroutinen entwickeln, wenn jeder Arbeitstag mich mit neuen Ideen konfrontiert? Dieser Workshop unterstützt Sie dabei, angesichts der Fülle des Unkalkulierbaren und Unerwarteten beim wissenschaftlichen Arbeiten Sicherheit und Rückhalt im regelmäßigen Schreiben zu finden. Sie hinterfragen dazu Ihre persönlichen Schreibvorlieben, identifizieren Ihre Schwachstellen und lernen Werkzeuge und Techniken kennen, mit denen Sie diese Schwächen austricksen und Ihre Stärken zum Blühen bringen können.

Lernziele:

  1. Eigene Schreibgewohnheiten systematisch prüfen und bewerten
  2. Werkzeuge kennen, um längere Schreibprozesse zu planen und zu kontrollieren
  3. Techniken kennen und anwenden können, um Schreiben in den Alltag zu integrieren und es als alltägliche Routine zu strukturieren und zu gestalten
  4. Die Funktion des Schreibens als Denkwerkzeug zum Umgehen mit bzw. Bewältigen, Dokumentieren und Bändigen auch schwer greifbarer, noch kaum zu verbalisierender Erkenntnisse und Intuitionen erfahren
  5. Techniken kennen und anwenden können, um sich solchem Unausgesprochenem zu nähern, es zu dokumentieren und so der reflektierenden Weiterverarbeitung zugänglich zu machen

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Eisbrecher und Tauwetter:
Umgehen mit »Schreibblockaden« (90 Minuten)

Ein Blatt Papier oder ein Computerbildschirm können kälter und leerer wirken als die Einsamkeit der tiefsten antarktischen Eiswüste, wenn man vor ihnen sitzt und verzweifelt mit den eigenen Gedanken ringt. Entweder wollen die sich nämlich gar nicht erst einstellen – oder aber sie weigern sich beharrlich, sich mit Worten fassen und in zusammenhängenden Sätzen festhalten zu lassen. In diesem Workshop beschäftigen wir uns damit, was uns beim Schreiben stört, blockiert, bremst und behindert: was uns gar nicht erst anfangen lässt zu schreiben und was uns davon abhält, auf unserer Schreibreise voranzukommen, wenn wir erst einmal unterwegs sind. Du blickst deinen persönlichen Monstern tief ins Auge und lernst ein Arsenal an Werkzeugen kennen, um sie in Schach zu halten – und womöglich sogar zu zähmen …

Lernziele:

  1. Vorstellungen einer idealen Schreibsituation und die eigene Schreibrealität reflektieren, (falsche) Erwartungen abklären
  2. persönliche Schreibhindernisse in Arbeitsdistanz rücken und artikulieren
  3. Ursachen und Erscheinungsformen von Schreibproblemen überblicken
  4. Werkzeuge zum Steuern von Schreibprozessen und zum Überwinden gängiger Schreibhindernisse kennen lernen und ausprobieren
  5. individuelle Gegenmaßnahmen und Lösungsstrategien gegen Schreibhindernisse entwickeln

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Mitreißendes Gewässer:
Spring in den Schreibfluss! (45 Minuten)

Einfach drauflosschreiben und spontan perfekte Texte aufs Papier zaubern? Das gelingt selbst Nobelpreisträgern nicht. Aber zumindest von der Stelle kommen sollte man! Wir entzaubern den Mythos der Schreibblockade und überlisten mit kleinen Tricks und Kniffen all die fiesen Monsterchen, die uns beim Schreiben ins Stottern bringen und erstarren lassen.

Lernziele:

  1. Reflexion: Was hindert mich am Schreiben?
  2. Verschiedene Schreibtypen/Präferenzen und ihre Stärken/Schwächen kennen
  3. Bausteine ausprobieren: Ritualfragen, laterales Denken/Querdenken mit Bildern, Schnellschreibtechniken

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Von der Vorlesung zum persönlichen Lernskript (90-120 Minuten)

»Mitschreiben? Lädt der Prof denn kein Skript hoch?« – Vorlesungen an der Universität bedeuten für viele Studierende eine neue Herausforderung: Sie sollen eigenständig einen mündlichen Vortrag mitschreiben – und sich mit diesen Notizen dann auch noch auf Prüfungen vorbereiten. Wir beschäftigen uns in diesem Workshop mit Techniken, um eine solche Mitschrift als persönliches Lernskript zu gestalten und die Vorteile zu nutzen, die sich dabei ergeben. Denn beim Mitschreiben lernt man nicht nur Fachinhalte – man lernt auch, Informationen aufzubereiten und zu strukturieren.

Lernziele:

  1. Vorlesungen als Gelegenheit zum Entwickeln individueller Notiz- und Lernstrategien erkennen
  2. Wert des eigenen (Hand-)Schreibens als Denkwerkzeug erfahren
  3. verschiedene Techniken kennen und anwenden können, um mündliche Vorträge schriftlich strukturierend zu erfassen
  4. Möglichkeiten der Nachbereitung und der Klausurvorbereitung kennen

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Jonglieren mit fremden Stimmen:
Warum, wozu und wie zitieren wir? (90–180 Minuten)

Zitate gelten unter Studierenden oft schon fast als Folterinstrumente, obwohl sie einer der wichtigsten und vielseitigsten Bausteine wissenschaftlicher Texte sind. Dieser Workshop möchte Sie dabei unterstützen, Ihre Wahrnehmung für gutes Zitieren zu schärfen und Zitate souverän zu handhaben: Warum muss ich beim akademischen Schreiben überhaupt zitieren? Welche Vorarbeiten muss ich leisten, um korrekt zitieren zu können? Was für Arten von Zitaten gibt es, und was leisten sie? Welche Vor- und Nachteile haben verschiedene Zitierweisen? Bringen Sie zum Workshop bitte eine wissenschaftliche Fachpublikation mit, aus der Sie in Ihrer nächsten Hausarbeit zitieren möchten. (Wir werden das weite Feld des Zitierens in diesem Workshop nicht vollständig beackern können. Falls Sie ganz konkrete Detailfragen zum Zitieren haben, schicken Sie mir dieses bitte bis spätestens 5 Tage vor dem Workshop!)

Lernziele:

  1. Bewusstsein für Funktionen von Zitaten und Literaturbelegen beim wissenschaftlichen Schreiben entwickeln
  2. Verschiedene Formen des Zitierens und des korrekten Einbindens fremder Gedanken in den eigenen Text kennen und voneinander unterscheiden.
  3. Verschiedene Publikationstypen und deren bibliographische Kerndaten kennen.
  4. Sich besonderer Herausforderungen beim Zitieren bewusst sein.

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Kopfchaos entheddern:
Knete deine Gedanken in Form! (45 Minuten)

Was im kuscheligen Zuhause des eigenen Kopfes noch recht stimmig wirkt, entpuppt sich beim Niederschreiben oft als widerborstiges Gedankenknäuel. Dieser Workshop hilft dir, vor, während und nach dem Rohtexten gedankliche Klarheit in die grobe Gedankenarchitektur deines Textes zu bringen und ihm eine nachvollziehbare Makrostruktur zu geben. Bitte möglichst Papier und Stifte mitbringen!

Lernziele:

  1. Probleme beim Übersetzen mentaler Räume in einen linearen Text überblicken und verstehen
  2. graphische Darstellungen und kognitive Karten zum Dokumentieren und Fixieren räumlicher Gedankenstrukturen nutzen können
  3. Techniken zum Linearisieren der Karte in eine sprachliche Sequenz anwenden können

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Von der Exzerptlawine zur Gliederung:
Wie ordne und strukturiere ich mein Material? (90 Minuten)

»Meine Gliederung? Ich hab da schon eine Idee: (A) Einleitung – (B) Hauptteil – (C) Schluss …« Wer eine Klausur zu schreiben hat, dem fällt es noch relativ leicht, sein Gedankenmaterial zu einem kohärenten Text zu arrangieren, weil Zeitrahmen und Fragestellung deutlich begrenzt und deshalb gut zu überschauen sind. Wer sich dagegen an einer Hausarbeit oder gar einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit versucht, sieht sich mit zunehmend unübersichtlichen Mengen an sperrigem Material konfrontiert, die sich mit einfachen »Standard«-Gliederungsschemata nicht mehr bewältigen lassen. Eine wichtige Aufgabe von Wissenschaftlern besteht deshalb darin, für jeden ihrer Texte eine Gliederung zu entwickeln, die optimal zum jeweils bearbeiteten Material und zur eigenen Fragestellung passt. In diesem Workshop experimentieren wir mit verschiedenen Techniken, um eine solche Gliederung zu suchen und zu finden. Die Teilnehmer sollten ein eigenes laufendes Arbeitsprojekt in den Workshop mitbringen, an dem sie diese Techniken ausprobieren können.

Lernziele:

  1. Bewusstsein für das Strukturieren als dauerhaft mitlaufenden Modus im Schreibprozess entwickeln
  2. rhetorisches Bewusstsein gewinnen für die Funktionen von Gliederungen und die Parameter im Kommunikationssystem Wissenschaft, die eine Gliederung beeinflussen
  3. graphische und narrative Techniken zum Gliedern komplexen Gedankenmaterials anwenden können

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From Clutter to Clarity:
Rewriting, Editing, and Polishing Academic Texts (120–180 Minuten)

Academic writing is a tricky and intricate process. Although you might think that you have just »finished« writing a paper or an article, you will often find that you have barely even started. What you have finished may be just the so-called »first draft« of your text, which means that the stressful process of rewriting it lies still ahead of you. In this workshop we will take a closer look at criteria for a well-written academic text in the English language and put a few basic rewriting methods to the test. Since this is a workshop, we will actually be working on our texts! Therefore please bring a text sample of your own that you would like to improve (not more than 1.5 pages, double-spaced, in a 12-point font with serifs, e. g. Garamond, Times New Roman or Palatino). If you are not working on an English paper at the moment, try to simulate one and write about central arguments and ideas from your current work.

Learning objectives:

  1. Understanding the key functions of recurrent loops of editing and rewriting for the academic writing process and of the expenditure of time necessary for a thorough, solid rewriting stage
  2. Understanding stylistic criteria for well-written academic texts in general (disciplinary differences aside), understanding ›good writing‹ from a reader's point of view
  3. Understanding the different levels of a text's texture and their strategic importance for revising it (HOCs and LOCs)
  4. Becoming acquainted with basic techniques for rewriting a draft, enabling the participants to make informed decisions about using them in their own writing process later on

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Funkelnde Paragraphen: Bau perfekte Absätze! (90–120 Minuten)

Wie gut lässt sich ein wissenschaftlicher Text lesen? Das hängt nicht nur von seiner Grobgliederung ab, die im Inhaltsverzeichnis sichtbar wird, sondern auch von der Innenausstattung der einzelnen Kapitel: von den Absätzen, die sich zur detaillierten Kette der Argumente zusammenfügen. Du sichtest in diesem Workshop den Ideenkleber, der Absätze untereinander und Sätze innerhalb eines Absatzes zusammenhält, und schraubst an einem perfekten Absatz für Deine eigene Arbeit.

Lernziele:

  1. Grundregeln der Kohärenz und Kohäsion kennen
  2. Texte auf Kohärenz und Kohäsion prüfen können
  3. Hilfsgerüste für den Bau lesbarer Absätzen im eigenen Schreiben nutzen

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Kopfarbeit mit Bauchgefühl:
Schreibendes Denken als fundamentale wissenschaftliche Arbeitstechnik (90-180 Minuten)

(»Mental Work and Gut Feeling – Writing as a Fundamental Strategy of Academic Work.«) Wer ans wissenschaftliche Schreiben denkt, denkt oft nur an den klaren, aufgeräumten, rationalen Text, der dabei am Ende entstehen soll. In diesem Workshop geht es um die oft ganz anders gearteten Schreib- und Denkprozesse, die einem solchen Produkt vorausgehen. Die Teilnehmer lernen Werkzeuge kennen, um auch die wilde, assoziative, emotionale Suche nach Ideen und Argumenten als Phase wissenschaftlichen Arbeitens ernst zu nehmen und produktiv zu nutzen.

Lernziele:

  1. Wert der emotionalen, wilden, assoziativen Anteile des wissenschaftlichen Arbeitsprozesses erkennen
  2. Wert des Schreibens als Denkwerkzeug zum Umgehen mit bzw. Bewältigen, Dokumentieren und Bändigen dieser Anteile erkennen
  3. Techniken anwenden können, um sich Unausgesprochenem zu nähern und es sprachlich zu fassen
  4. Schreibtechniken anwenden können, die in mehreren Stufen dabei helfen, den wilden Gedankendschungel zunächst einmal festzuhalten, sich danach aber auch in mehreren Schritten einem geordneteren, reflektierteren gedanklichen Gebilde zu nähern

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Schreibschub für die Sommerferien!
Lustvolles und spielerisches Schreiben in den Wissenschaften (180 Minuten)

Unmittelbar vor Beginn der vorlesungsfreien Zeit stattet dieser Workshop euch mit allerlei praktischen Ideen und Werkzeugen aus, damit ihr voller Vorfreude und vergnügter Neugier zu euren Wanderungen durchs Gebirge der anstehenden größeren und kleineren Schreibaufgaben aufbrechen könnt. Den roten Faden des Nachmittags bildet dabei der Beitrag von Intuition und »Bauchgefühl« zu wissenschaftlicher Kreativität und Innovation. Wir besprechen und erproben Schreibtechniken und Übungen für verschiedene Phasen und Anteile eines wissenschaftlichen Schreibprozesses, unter anderem zum Entwickeln von Ideen, zum Sprung in den Schreibfluss und zum Ordnen von Gedankenchaos im Kopf. Bitte bringt ein eigenes konkretes Schreibprojekt (Hausarbeit, Abschlussarbeit) in den Workshop mit, mit dem ihr im Sommer vorankommen wollt.

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Schreibpfade zu Hölderlin erkunden (90 Minuten)

Entwickelt für den Aktionstag »Vom Turm ins Klassenzimmer« der Universität Tübingen (8. Juli 2017).

In diesem begrenzten zeitlichen Rahmen lässt sich nur andeuten (und vor allem: andeutend gemeinsam ausprobieren!), wie eine schreibende Annäherung an Hölderlins Texte, vor allem an seine späte Lyrik, aussehen und funktionieren kann. Ich biete deshalb keine dramaturgisch geschlossene Unterrichtseinheit mit fixem Erkenntniskurs an, sondern lade Sie anhand dreier Schreibimpulse ein, sich mit dem eigenen Schreiben als Denk- und Erkenntnisinstrument auseinanderzusetzen.

Friedrich Hölderlin bietet sich dafür besonders an, weil Verbindungen von Schreiben und Bewegung in seinem Leben und Schaffen eine besondere Rolle spielt: Im räumlich bewegten Leben, das hin zwischen verschiedenen Stationen hin und hertreibt, in den Gedankenreisen seiner Gedichte, die über die jeweilige Gegenwart und den Standort der Sprecherfiguren hinaus weit ausgreifen auf antike Mythen und die Schauplätze der alten Geschichte, im Mikrokosmos der gedanklichen Bewegungen und Sprünge innerhalb einzelner Texte, aber vor allem auch in den Schreibbewegungen, die für uns in seinen überlieferten Manuskripten und Skizzen greifbar werden - genannt sei hier exemplarisch das berühmte Homburger Folioheft als Handschrift, in der sich dieser Werkstattcharakter der einzelnen Seite besonders ergiebig beobachten lässt (wechselseitiges Aufeinander-Angewiesensein von Edition und Interpretation). Diese in der Schrift- und Linienführung bewegten Texte sind in ihrer Editionsgeschichte berüchtigt.

Das Schreiben geht aus von einem solchen work in progress, das in seiner unvollkommenen Offenheit und dem Nebeneinander der Textschichten Platz für Assoziationen in der Erstbegegnung mit dem Text besonders nachdrücklich einfordert und zu ihnen ermutigt. Es schreitet voran durch Stationen des tastenden Erkundens und Be-Schreibens entlang an Texten und Erfahrungen Hölderlins, wobei neben den Basistexten nach Möglichkeit auch weitere Bausteine Hölderlin'schen Schreibens in den Workshop mit einbezogen werden

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»Verstehen wir uns?«
Schreibwerkstatt für Antworten in der Arzneimittelinformation (90 Minuten)

Entwickelt für den 5. Kongress für Arzneimittelinformation des Bundesverbandes Deutscher Krankenhausapotheker (Köln, 3./4. Februar 2017).

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Sonstiges

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